Eine Sonderform des Masochismus, bei der sich die masochistischen Neigungen auf den eigenen Körper richten, ohne dass eine andere Person einbezogen wird. Durch Selbstfesselung, Einschnürung des Penis, Verbrennungen, Verätzungen und Messerstiche oder Geisselung kann es zu schweren, mitunter lebensgefährlichen Verletzungen kommen. Auch die Selbstkreuzigung, die allerdings selten beobachtet wird, kann eine automasochistische Handlung sein. Häufiger sind Versuche der Selbstkastration (Aufschneiden der Hodensäcke, um die Hoden zu entfernen, Abschneiden von Glied und Sack), die durch den starken Blutverlust tödlich enden können.
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