Nach zehn bis 90 Tagen entsteht an der Eintrittsstelle des Bakteriums ein schmerzloses Knötchen. Bildet es sich in der Vagina oder im Rektum, bleibt es oft unbemerkt. Das Knötchen heilt nach einiger Zeit von selbst ab, was die Betroffenen glauben lässt, sie wäre geheilt. Tatsächlich breitet sich der Erreger nun in der Blutbahn aus. Nach einigen Wochen tritt ein nicht-juckender Hautausschlag auf. In diesem Stadium kann es auch zu büschelweisem Haarausfall kommen. Wenn sich der Ausschlag zurückgebildet hat, beginnt die dritte und gefährlichste Phase: Hierbei können Schädigungen an Augen, Blutgefässen oder sogar am Hirn auftreten. Manchmal führt die Krankheit sogar zum Tod. Syphilis ist zwar mit Penicillin-Injektionen behandelbar, die Organschäden bleiben bei spät einsetzender Therapie allerdings irreparabel.
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